HiCoach Gründer Sami im Gespräch mit Tennisfreunde24 Magazin
Andy: Sami, du kommst selbst aus dem Leistungstennis. Was hat dich persönlich dazu gebracht, HiCoach zu gründen?
Sami: Ich habe selbst jahrelang Leistungstennis gespielt und später eine große Tennisschule aufgebaut. Dabei habe ich gemerkt, dass Trainer extrem viel Energie und Zeit neben dem Platz verlieren. HiCoach ist aus dem Wunsch entstanden, genau diese Belastung zu reduzieren.
Andy: Was sind aus deiner Sicht die größten Herausforderungen, mit denen Tennistrainer und Tennisschulen heute abseits des Platzes zu kämpfen haben?
Sami: Die größten Herausforderungen liegen nicht auf dem Platz, sondern in Organisation, Planung und Abrechnung. Viele Trainer arbeiten mit Zetteln, Excel-Listen und WhatsApp-Chaos. Das kostet Zeit, Nerven und führt unnötig zu Fehlern. Außerdem ist es von der Außendarstellung unprofessionell und nicht mehr Zeit gemäß.

Andy: Gab es einen konkreten Moment in deiner eigenen Tennisschule, an dem dir klar wurde: So kann es organisatorisch nicht weitergehen?
Sami: Ja, ganz klar. Als meine Tennisschule gewachsen ist, habe ich gemerkt, dass ich mehr Zeit im Büro als auf dem Platz verbracht habe. Da war klar: Entweder ich ändere die Struktur – oder es funktioniert langfristig nicht.
Andy: Was genau löst HiCoach für Trainer und Tennisschulen – und was ändert sich konkret im Alltag?
Sami: HiCoach digitalisiert und automatisiert Angebotserstellung, Trainingsplanung, Verwaltung und Rechnungen. Trainer gewinnen Zeit, Übersicht und Professionalität zurück. Der Alltag wird planbarer, ruhiger und deutlich effizienter. Außerdem unterstützt euch unser Team bei Rückfragen oder wen ihr mal nicht weiter wisst.
Andy: Es gibt viele Tools am Markt. Was macht HiCoach anders als klassische Buchhaltungs- oder Planungslösungen?
Sami: HiCoach ist keine klassische Buchhaltungssoftware. Es wurde speziell von Trainern für Trainer entwickelt und bildet den gesamten Trainingsbetrieb ab. Alles greift ineinander – von der Anmeldung bis zur Rechnung. Gerade für Sportschulen/Trainer die bspw. eine Tennisschule ist die Software daher perfekt zugeschnitten um modern und effizient zu arbeiten.
Andy: Für wen ist HiCoach besonders geeignet – eher für große Tennisschulen oder auch für Einzeltrainer?
Sami: HiCoach eignet sich sowohl für Einzeltrainer als auch für große Tennisschulen. Das System wächst flexibel mit – vom Ein-Mann-Betrieb bis hin zur Akademie mit mehreren Trainern. Jeder nutzt genau das, was er benötigt. Sowohl der einzelne Trainer als auch Tennisschulen mit vielen Wochenstunden können das Tool sinnvoll einsetzen. Die Preisgestaltung orientiert sich dabei stets an der tatsächlichen Größe bzw. am Umfang des Umsatzes.
Andy: Viele Trainer haben Respekt vor Digitalisierung. Wie einfach ist der Einstieg in HiCoach wirklich?
Sami: Der Einstieg ist bewusst einfach gehalten. Wir begleiten jeden Nutzer persönlich bei der Registrierung und den ersten Schritten. Man muss kein Technik-Profi sein, um mit HiCoach effizient zu arbeiten. Unser Ziel war es von Anfang an, eine Plattform zu entwickeln, die für jede und jeden zugänglich ist – gerade weil es im Tennissport viele Trainer und Tennisschulen gibt, die mit den digitalen Tools und Möglichkeiten der heutigen Zeit nicht umfassend vertraut sind.
Andy: Was berichten euch Trainer oder Tennisschulen nach den ersten Wochen mit HiCoach am häufigsten?
Sami: Das häufigste Feedback lautet: „Warum habe ich das nicht früher gemacht?“ Trainer berichten von deutlich weniger Verwaltungsaufwand und einem stärkeren Fokus auf Training und Menschen. Viele fühlen sich erstmals wirklich strukturiert und haben einen besseren Überblick über Anmeldungen, ihren Kundenstamm und Abläufe. Ich denke, vieles ist auch eine Frage der Gewöhnung: Je länger man das Tool nutzt, desto leichter wird die Anwendung, da Abläufe und Funktionen vertrauter werden.
Andy: Wenn du fünf Jahre in die Zukunft blickst: Wie soll sich die Arbeit von Tennistrainern durch HiCoach verändert haben?
Sami: Ich würde mir wünschen, dass die Arbeit durch HiCoach insgesamt einheitlicher wird. Dass Tennistrainer und Tennisschulen klare Strukturen in ihren Arbeitsabläufen neben dem Platz haben und dass der Austausch untereinander zunimmt. Im Idealfall unterstützen sich Trainer und Tennisschulen gegenseitig, wenn es darauf ankommt. Schließlich sitzen wir alle im selben Boot.
Andy: Welche Rolle spielt Digitalisierung aus deiner Sicht für die Zukunft des Tennis-Sports insgesamt?
Sami: Digitalisierung ist entscheidend, um den Tennissport zukunftsfähig zu halten. Sie entlastet Trainer, macht Strukturen transparenter und attraktiver für die nächste Generation. Ohne Digitalisierung verliert der Sport an Qualität.
Andy: Was treibt dich persönlich jeden Tag an, HiCoach weiterzuentwickeln – gerade neben Tennisschule und Unternehmertum?
Sami: Mich treibt an, dass ich das Problem selbst kenne. Ich weiß, wie viel Potenzial verloren geht, wenn Organisation bremst. HiCoach ist mein Beitrag, den Trainerberuf nachhaltiger und attraktiver zu machen. Und darüber hinaus gibt es mir und dem Team unglaublich viel wenn wir zum Teil auch alte Spielerkollegen die eine Tennisschule inzwischen leiten, das Leben mit HiCoach einfacher machen.
Andy: Was würdest du einem Tennistrainer oder einer Tennisschule sagen, die noch unsicher sind, ob sie den Schritt zur Digitalisierung gehen sollen?
Sami: Einfach ausprobieren. Schau vorbei, registriere dich und teste HiCoach direkt 30 Tage kostenlos. Oder vereinbare ein gemeinsame Call und wir stellen dir das Tool vor und führen die Erstregistrierung gemeinsam durch.
Andy: Sami, danke für das offene Gespräch. Deine Professionalität ist beeindruckend, aber noch stärker merkt man, wie sehr dein Herz für den Tennissport schlägt.